Viele Mitglieder möchten einen kontinuierlichen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten.

Für sie hat fairPla.net die wichtigsten ökologischen und wirtschaftlichen Empfehlungen der Klimawissenschaft zur 1-2-3-Klimaformel zusammengefasst.

Wenn alle Menschen, alle Unternehmen und alle Nationen jährlich 1% ihres Anteils am Bruttosozialprodukt in klimaverträgliche Energieprojekte investieren, und zwar anteilig in 2 Regionen unserer Erde, dann entsteht 3-facher Nutzen: Klimaschutz, Arbeitsplätze,
gerechte Entwicklung.

Auf dieser Basis können fairPla.net-Mitglieder freiwillig innerhalb von 10 Jahren die Klimaschutzziele umsetzen, die die Gemeinschaft aller Staaten in den nächsten 40 Jahren erreichen muss – als ermutigendes und wegweisendes Beispiel.

Endlich mal eine Idee, wie wir alle in die Tat umsetzen können, was die Klimaexperten fordern: Klimaschutz gemeinschaftlich zwischen armen und reichen Ländern. Schließlich tragen wir alle mit unserem Netto-Einkommen zum Bruttoinlandsprodukt bei. Die 1%-Regelung finden wir besonders gut, denn so können  alle entsprechend ihrer sozialen Situation in gleicher Weise zum Klimaschutz beitragen: ein Rentner zahlt weniger als ein Unternehmer, eine Vollzeitkraft mehr als eine Teilzeitkraft, und für Mitglieder aus ärmeren Ländern gibt es besondere Regelungen.

Nolten Kattentidt, Gerd Kersting, Helga Neumann,
Alexandros Cotanidis, Christof Arens (von links)

Alle Menschen haben eine Krankenversicherung, um sich mit regelmäßigen kleinen Beiträgen gegen die hohen Behandlungskosten im Krankheitsfall zu versichern. So sehen wir auch die 1-2-3-Idee von fairPla.net. Mit regelmäßigen kleinen Beträgen können wir dazu beitragen, die großen Kosten einer Klimakatastrophe abzuwenden – so wie es die Klimaexperten berechnet haben: mit dem Einsatz von rund 1% des Bruttoinlandsproduktes können wir Klimaschäden verhindern, die uns andernfalls 20 – 30 % des weltweiten Bruttoinlandsprodukts kosten würden.
Hans & Hildegard Terhaar, Felix Potthoff

Die jährliche Beteiligung mit 1% unserer Nettoeinkommen ist eine freiwillige Aktion.
Wir werden jedes Jahr neu entscheiden, was entsprechend unserer Lebenssituation machbar ist. In einem Jahr wird es vielleicht 1% sein, in einem anderen 0,5 % und in wieder einem anderen mehr als 1 %. Und vielleicht werden wir uns auch mal 2 oder 3 Jahre gar nicht beteiligen können, wenn z.B. die Studien- oder Ausbildungsgebühren für die Kinder uns zu sehr belasten.
Birgit Kahl und Wendelin Löchte

 

Wir setzen uns seit 20 Jahren in verschiedenster Form für Umweltschutz-Projekte ein. Aus unserem Engagement wissen wir, dass man nicht mit einer einmaligen Aktion etwas ändern kann. Deswegen finden wir es richtig, jedes Jahr mit einem überschaubaren Betrag etwas gegen die Klimakatastrophe zu tun.
Jutta Höper und Dirk Steding